Weiterbildungsstudiengang Medienrecht (LL.M.)

Anbieter:
Mainzer Medieninstitut in Koop. mit Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Ort, Bundesland, Land:
Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
LL.M.
Dauer:
2 Semester
Dieses Bildungsangebot auf die Merkliste setzen


Das Programm

Der Masterstudiengang baut auf der allgemeinen juristischen Ausbildung auf und vermittelt vertiefte Kenntnisse auf dem Spezialgebiet des Medienrechts im weitesten Sinne.

Das Studium beinhaltet neben den Grundlagen in den wichtigsten Bereichen des Medienrechts auch Einblicke in Randbereiche und behält den Praxisbezug immer im Auge. Dabei werden auch kommunikations- und politikwissenschaftliche sowie journalistische und publizistische Aspekte in den Studiengang integriert. Der Zweck des Studienganges bestimmt dessen Aufbau. Die Unterteilung in Pflicht- und Wahlpflichtkurse garantiert eine umfassende Ausbildung und ermöglicht daneben individuelle Schwerpunktsetzung.

Nach erfolgreich absolviertem Studium wird der akademische Grad eines "Master of Laws" (LL.M.) verliehen.

Univ.-Professor Dr. Dieter Dörr
Direktor des Mainzer Medieninstituts

Berufsfeld / Zielpublikum

Der Weiterbildungsstudiengang richtet sich vor allem an Absolventen der rechts- bzw. wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten, die Kenntnisse in den verschiedenen Bereichen des Medienrechts erwerben oder vertiefen wollen.

Auch Berufstätigen, die bereits seit einigen Jahren im Medienbereich tätig sind, bietet der Studiengang eine Aktualisierung ihres Wissens auf dem sich ständig wandelnden und fortentwickelnden Rechtsgebiet.

Schon als Referendar im Vorbereitungsdienst ist eine Teilnahme am Studiengang möglich.

Seit dem Wintersemester 2007/08 ist auch ein Fachanwaltslehrgang für Urheber- und Medienrecht integriert, in dem alle nach § 14 j FAO erforderlichen theoretischen Kenntnisse im Urheber- und Medienrecht vermittelt werden.

Schwerpunkte / Curriculum

Studieninhalte:

Pflichtmodule:
  • Medienrecht I - Grundlagen:
    • Grundlagen
    • Recht der Unterhaltungs- und Kulturveranstaltungen
    • Recht der deutschen und europäischen Kulturförderung
    • Recht der Wort- und Bildberichterstattung
  • Medienrecht 2 - Recht der elektronischen Medien:
    • Rundfunkrecht
    • Telemedien, Internetrecht
    • Telekommunikationsrecht
    • Wettbewerbs- und Werberecht
  • Urheberrecht und Titelschutz:
    • Urheberrecht
    • Verlagsrecht einschließlich Musikverlagsrecht
    • Film- und Fernsehvertragsrecht
    • Titelschutz und Markenrecht
Wahlmodule:
  • Europäisches Medienrecht
  • Internationales Medienrecht
  • Rechtsvergleichung: Introduction to the media law of the U.S.
  • Trademark Law and e-Commerce in the U.S. for Providers of Electronic Content
  • Medienverfassungsrecht
  • Medienarbeitsrecht
  • Medienstraf- und ordnungswidrigkeitenrecht
  • Technische Grundlagen
  • Einführung in den Journalismus
  • Mediengeschichte
  • Medienforschung
  • Medienmanagement
  • Medienpolitik
  • Medienanalyse
  • Kartellrecht
Vertiefung und aktuelle Rechtsprechung:
  • Presserecht
  • Rundfunkrecht
  • Urheberrecht
  • Internetrecht
  • Telekommunikationsrecht
  • Markenrecht
Seminare und weitere vertiefende Kurse:
zu verschiedenen Bereichen des Medienrechts
(z.B. Medienökonomie; Fernsehjournalismus; Konvergenz der Medien, Sportrechte usw.)

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:  
Studienplätze: 40  
Bewerber: k.A.  
 
Gesamtkosten ca.: € 4.300  
 
Studiengebühren:
Die Studiengebühr für die ersten beiden Semester beträgt € 1900,- pro Semester, für jedes Verlängerungssemester € 950,-. Die Prüfungsgebühr für die Masterarbeit beträgt € 500,-.

Zulassungsvoraussetzungen:
  • Erstes Juristisches Staatsexamen oder eine gleichwertige berufsqualifizierende Abschlussprüfung eines rechtswissenschaftlichen Studiengangs mit einer mindestens dreijährigen Regelstudienzeit und
  • mindestens ein halbes Jahr Berufserfahrung auf juristischem Gebiet oder im Medienbereich oder Aufnahme des juristischen Vorbereitungsdienstes.
  • Im Einzelfall können auch geeignete Bewerberinnen und Bewerber mit Studienabschlüssen anderer Fächer sowie einschlägiger beruflicher Erfahrung zugelassen werden. Über die Zulassung entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
Die Zahl der Studienplätze ist beschränkt. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt nach Kriterien der fachlichen Qualifikation und Eignung.

Kooperationsprogramm

Der Studiengang wird von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Mainzer Medieninstitut veranstaltet. Den Mastergrad verleiht der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität. Das Mainzer Medieninstitut ist für die Organisation verantwortlich.

Infomaterial zu diesem Programm

Titel im passenden Namensfeld eintragen.
Informationen
Rückruf

Der Anbieter

Bei den rechtlichen Fragen des Rundfunks nimmt Rheinland-Pfalz aufgrund des Vorsitzes des Ministerpräsidenten in der Rundfunkkommission der Länder und der Ansässigkeit zweier Rundfunkjustitiariate (ZDF und SWR) in Mainz eine Schlüsselrolle ein.

Zudem verfügt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einem viel beachteten Fachbereich Publizistik und einem Journalistischen Seminar mit anspruchsvollem Aufbaustudiengang über eine fundierte Medienkompetenz. Hinzu kommen die Einrichtungen am Medienstandort Ludwigshafen.

Das Mainzer Medieninstitut will den Einfluss, der durch diese Ansammlung von Kompetenzen bei der Gestaltung der deutschen und auch der europäischen Rundfunkordnung ausgeht, in rechtswissenschaftlicher Hinsicht außenwirksam manifestieren und verstärken. Das Mainzer Medieninstitut versteht sich als Meinungsforum, Mittler und Sprachrohr.

Studieren in Mainz

Mainz, als Wirkungsstätte Gutenbergs, ist nicht nur die Stadt der Buchdruckerkunst geblieben, sondern hat sich zu einem der bedeutendsten Medienstandorte entwickelt. So ist hier mit dem ZDF der größte europäische Fernsehveranstalter und mit dem SWR darüber hinaus eine der wichtigsten ARD-Anstalten beheimatet.

Auch die neuen Medien schätzen den Standort Rheinland-Pfalz und seine Hauptstadt. Bei den rechtlichen Fragen des Rundfunks nimmt Rheinland-Pfalz aufgrund des Vorsitzes des Ministerpräsidenten in der Rundfunkkommission der Länder eine Schlüsselrolle ein.

Studienberatung und Information

lic. iur. Birgit Harz
06131/ 144 92 51
Mainzer Medieninstitut in Koop. mit Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 4
55099 Mainz
Deutschland
Dieses Bildungsangebot
auf die Merkliste setzen

copyright 1999 - 2012 | plus Media GmbH | Impressum
Newsroom
Interkulturelle Mediation  [mehr...]
Anzeigen zum Thema
Merkliste
Noch keine Einträge vorhanden.