Renaissance- und Reformationsstudien

Anbieter:
Universität Osnabrück
Ort, Bundesland, Land:
Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland
Typ:
Vollzeit
Abschluss:
MAS
Dauer:
4 Semester
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Das Programm

Die Renaissance- und Reformationsepoche als "Inkubationszeit der Moderne" (Paul Münch) oder "Musterbuch der Moderne" (Winfried Schulze) bietet die Gelegenheit, heute selbstverständlich gewordene Phänomene im Prozess ihrer Entstehung und Verfestigung zu beobachten, da sich nach der Umbruchsphase der Reformationszeit sowohl Menschen als auch Institutionen politisch, sozial, wirtschaftlich, kulturell und religiös neu orientieren bzw. formieren.

Seither lebt man in Europa mit einer sich in mehrere Stränge gliedernden christlichen Religion, die ihrerseits zu einem erheblichen Teil die mentale Prägung und die Umsetzung von Mentalitäten in politisches, soziales, wirtschaftliches und kulturelles Handeln bestimmen.

Der zeitliche Schwerpunkt des Masterstudienganges ist auf das Zeitalter der Renaissance und Reformation fokussiert und umfasst die Epoche von der "Neuentdeckung" der Antike in den norditalienischen Städten in der Zeit um 1350 bis zur Ablösung des Humanismus durch die Aufklärung als vorherrschende geistesgeschichtliche Strömung im frühen 18. Jahrhundert. Ohne Kenntnis dieser Zeit sind aktuelle Phänomene nicht zu verstehen.

Prof. Dr. Wolfgang Adam
Geschäftsführender Institutsleiter

Berufsfeld / Zielpublikum

Der Masterabschluss qualifiziert die Studierenden sowohl für eine wissenschaftliche Laufbahn mit der Möglichkeit der anschließenden Promotion als auch für Tätigkeiten außerhalb der Hochschule im:
  • Archiv- und Bibliothekswesen,
  • Museums- und Ausstellungswesen,
  • Kulturmanagement,
  • Journalismus,
  • Verlagswesen,
  • Tourismus,
  • in der Öffentlichkeitsarbeit und
  • Erwachsenenbildung sowie
  • in internationalen Organisationen.

Schwerpunkte / Curriculum

Der Masterstudiengang umfasst neben der interdisziplinär betreuten Masterarbeit Lehrveranstaltungen im Umfang von rund 44 SWS und das die Lehrveranstaltungen begleitende Selbststudium.

Modulplan:
  • Modul 1: Grundlagen der Renaissance- und Reformationszeit

  • Modul 2: Wissenschafts- und Bildungsgeschichte

  • Modul 3: Personen, Werke und Orte von 1350-1700

  • Modul 4: Weltbilder und Religionen

  • Modul 5: Theorie und Geschichte, Methoden und Techniken der Renaissance- und Reformationsforschung

  • Masterarbeit

Praxisbezug / Internationalisierung

Das Modul 5 sieht ein Praktikum in einer Kultureinrichtung vor. Darüber hinaus wird in diesem Modul ein Bibliotheks- oder Archivkurs angeboten.

Es bestehen feste Kooperationen mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, dem Niedersächsischen Landesarchiv / Staatsarchiv Osnabrück und dem Museumsdorf Cloppenburg.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:  
Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.  
 
Zulassungsvoraussetzungen:
  • Ein Bachelor-Abschluss oder diesem gleichwertiger Abschluss in einem der beteiligten Fächer (Anglistik, Evangelische Theologie, Germanistik, Geschichte, Katholische Theologie, Kunstgeschichte, Latinistik, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtsgeschichte oder Romanistik)
  • mit einem diesbezüglichen fachwissenschaftlichen Anteil im Umfang von mindestens 70 Leistungspunkten sowie ein Mindestnotendurchschnitt von 2,5.

Sprachen

Unterrichtssprache: Deutsch
freiwillig bzw. Wahlfach: Englisch, Französisch, Italienisch
Auslandsaufenthalt: möglich
 

Infomaterial zu diesem Programm

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Informationsmaterial
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Der Anbieter

Zukunftsorientiert, reformfreudig und engagiert in regionalen und internationalen Kooperationen – so präsentiert sich die Universität Osnabrück. Sie wurde 1973 gegründet und nahm 1974 den Studienbetrieb auf. In zehn Fachbereichen sind mittlerweile rund 10.000 Studierende eingeschrieben. Ein Sonderforschungsbereich, interdisziplinäre Studiengänge und Projekte sowie mehrere Graduiertenkollegs sind neben dem Wissenstransfer in die Produktion und die Wirtschaft Bestandteile von Forschung und Lehre.

Sie belegen die hohen Standards, die sich die Universität Osnabrück setzt. Ihr spezielles Flair erhält die Universität durch die gelungene Einbindung in die Stadt Osnabrück. Im Gegensatz zu anderen Universitätsgründungen ihrer Zeit wurde sie nicht als Campus Uni konzipiert sondern wuchs, nicht zuletzt durch die Nutzung des Fürstbischoflichen Schlosses, in die Stadt Osnabrück hinein.

Studieren in Osnabrück

Mit rund 160.000 Einwohnern ist Osnabrück die drittgrößte Stadt Niedersachsens. Über 18.000 Studierende an Universität und Fachhochschulen bestimmen das Bild der 1200 Jahre alten Dom- und Bischofsstadt deutlich mit.

Die mittelalterliche Altstadt mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern bietet Gastronomie und Kunsthandel ein unverwechselbares Ambiente. Moderne Passagen und Einkaufsstraßen laden nur wenige Schritte entfernt zum Bummeln und Shopping ein.

Studienberatung und Information

Dr. Inken Schmidt-Voges
0541/969-4903
Universität Osnabrück
Neuer Graben 29
49074 Osnabrück
Deutschland
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