MA Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen
- Anbieter:
- Katholische Hochschule Freiburg
- Ort, Bundesland, Land:
- Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland
- Typ:
- Berufsbegleitend
- Abschluss:
- MA
- Dauer:
- 3 Semester
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Das ProgrammDer Ruf nach Ethik wird immer lauter! Im Gesundheits- und Sozialwesen treten zunehmend ethische Fragestellungen auf, die jeden Einzelnen betreffen, aber auch die Gesellschaft als Ganzes.Dabei gehen die ethischen Fragestellungen der Gegenwart über die unmittelbare Klientenbeziehung hinaus. Organisationen sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen vor der Herausforderung, wie sie ihr Leitbild und ihre professionellen Grundsätze angesichts der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen verwirklichen können. Es besteht ein hohes Interesse und ein großer Bedarf an ethischer Reflexion, Beratung und Kompetenzerweiterung auf den unterschiedlichsten Ebenen. In Leitungsfunktionen gewinnt eine werteorientierte Führung eine immer größere Bedeutung. Lehrende werden benötigt, die eine ethische Fachkompetenz besitzen. Denn schon in der Ausbildung sollen Professionelle lernen, ethische Konflikte zu identifizieren und ihre Entscheidungen aus ethischer Sicht zu hinterfragen und zu begründen. Organisationen und Professionelle im Gesundheits- und Sozialwesen, die sich dem christlichen Menschenbild verpflichtet fühlen, können ihren besonderen Beitrag leisten, dass Menschenrechte verwirklicht und gesichert werden. Die ethische Reflexion steht vor der Herausforderung, Kriterien und Prinzipien in einem pluralistischen Umfeld zu begründen und zu vermitteln. Prof. Dr. Erika Adam Studiengangsleitung |
Berufsfeld / ZielpublikumAls Absolvent-/in des Studiengangs können Sie:
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Schwerpunkte / CurriculumDer Masterstudiengang bietet drei Schwerpunkte an, aus denen Sie einen wählen können:
Mehrdimensionalität: Angesichts der Komplexität der Problemfelder müssen die bisher favorisierten individualethischen Zugangsweisen und Konzepte sowohl durch professions-, organisations- als auch system- und sozialethische Ansätze erweitert werden. Mehrdimensionale ethische Reflexionsmodelle und -methoden sind notwendig. Dieser Zugang bedingt den Austausch unterschiedlicher Disziplinen und Professionen. Interdisziplinarität: Die Bearbeitung ethischer Fragen im Gesundheits- und Sozialwesen kann nicht durch eine Fachdisziplin allein erfolgen. Um neben der individualethischen Betrachtungsweise strukturelle Lösungen zu finden, ist ein ethischer Diskurs zwischen allen beteiligten Professionen, Disziplinen und Hierarchiestufen notwendig. Ein solcher Dialog spiegelt die Wertepluralität in der Organisation, aber auch in der Gesellschaft wider. Durch den interdisziplinären Austausch während des Studiums werden die Studierenden befähigt, im interdisziplinären und interprofessionellen Dialog zu analysieren, zu argumentieren und zu kommunizieren. Integrative Kompetenz: Den komplexen, mehrdimensionalen Fragestellungen im Gesundheits- und Sozialwesen ist weitaus eher gerecht zu werden, wenn der Experte, die Expertin das Praxisfeld, seine Methoden und seine Paradigmen kennt. Die Erstprofession vermittelt die entsprechende Feldkompetenz und schafft die Bezüge, um vernetzt kommunizieren und handeln zu können. Das Studium der Ethik befähigt dazu, die sich stellenden Fragen und Probleme als ethische Aufgaben zu begreifen und den Blick über die individuellen Klienten- und Arbeitsbeziehungen hinaus auf Führungs- und Organisationsaspekte bis hin zur gesellschaftlichen und politischen Dimension zu weiten. |
Praxisbezug / InternationalisierungWir bieten Ihnen:
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Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen |
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| Berufsbegleitend: | |||||
| Studienplätze: | 20 | ||||
| Bewerber: | k.A. | ||||
| Gesamtkosten ca.: | € 4.500 | ||||
Zulassungsvoraussetzngen:
Studienbeginn: jeweils im Sommersemester Bewerbung: Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich jeweils bis 31. Januar an die Katholische Fachhochschule Freiburg. |
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Sprachen |
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| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Auslandsaufenthalt: | nicht möglich |
Der AnbieterDie Katholische Hochschule Freiburg (KH) ist eine der fünf Freiburger Hochschulen. Sie wurde 1971 durch Zusammenführung mehrerer traditionsreicher Vorgängereinrichtungen gegründet.Ihre Aufgaben:
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Studieren in FreiburgFreiburg liegt im Breisgau zwischen Schwarzwald und Rheinebene im Dreiländereck Schweiz - Deutschland - Frankreich. Das Flair von Freiburg wird ebenso geprägt von der hohen Zahl der Studierenden wie der Touristen. Die Stadt bietet ein reichhaltiges Freizeitangebot, ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen und vielfältiges bürgerschaftliches Engagement.Die Region Freiburg macht einem die Fortbewegung recht leicht: Ob zu Fuß, ob mit dem Fahrrad oder mit dem Öffentlichen Nahverkehr - immer finden Sie ein gut ausgebautes und gegliedertes Angebot. |
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