Historische Kunst- und Bilddiskurse

Anbieter:
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Ort, Bundesland, Land:
Eichstätt, Bayern, Deutschland
Typ:
Vollzeit
Abschluss:
MA
Dauer:
4 Semester
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Das Programm

Der Masterstudiengang "Historische Kunst- und Bilddiskurse" wird an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Augsburg angeboten. Seine Besonderheit ist seine transdisziplinäre und internationale Ausrichtung.

Der Studiengang schlägt eine Brücke zwischen den kunsthistorischen Fächern (Kunstgeschichte, klassische Archäologie), den Literatur-, Medien-, Kulturwissenschaften und der Philosophie. Einerseits werden die Studierenden – auch durch intensives persönliches Mentoring – gründlich in ihrem Fach ausgebildet. Darüber hinaus werden sie zum interdisziplinären Dialog mit den anderen Fächern, die am Studiengang beteiligt sind, qualifiziert.


Berufsfeld / Zielpublikum

Dieser Studiengang richtet sich an zwei Gruppen:
  • an Absolventinnen und Absolventen eines Hochschul-studiums mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelor, Diplom, Magister, Staatsexamen)
  • an Studierende mit einer herausragenden Zwischen-prüfung und zwei erworbenen Hauptseminarscheinen (in diesem Fall als Magisterstudium mit dem Abschluss: Magister Artium)
und zwar jeweils in den Fächern Klassische Archäologie, Kunstgeschichte oder in Disziplinen, die sich mit ästhetischen, medialen, philosophischen Voraussetzungen und Konsequenzen der visuellen Kultur beschäftigen, d.h. Literaturwissenschaften, Medienwissenschaften, Philosophie.

Der Studiengang zielt darauf ab, unterstützt durch intensives persönliches Mentoring sowie team- und kommunikations-orientierte Veranstaltungstypen (Kolloquien, Projektseminare, Workshops), die Studierenden für wissenschaftliche bzw. wissenschaftsbezogene Tätigkeiten in den mit Erschließung und/oder Vermittlung visueller Kulturgüter befassten Berufsfeldern zu qualifizieren. Die gebotene Ausbildung bereitet auf professionelle Anforderungen vor, die heute schon Denkmalspflege, Museen, Universitäten etc. stellen. Sie befähigt aber auch, beruflichen Erfordernissen zu entsprechen, die zukünftig in den Bereichen Medienästhetik und Medien-pädagogik, Kulturtourismus, Infotainment etc. relevant werden.

Schwerpunkte / Curriculum

In den ersten zwei Semestern einer zweijährigen Ausbildung erwerben die Studierenden in interdisziplinären, in der Regel von mindestens zwei Fachwissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen ausgerichteten Seminaren grundlegende Kompetenzen in den Kunstdiskursen wie
  • Kunsttheorie,
  • Kunstkritik,
  • in der Fachgeschichte der Archäologie und Kunstgeschichte sowie in den Bilddiskursen wie
  • der philosophischen Ästhetik,
  • den Bild- und den Medientheorien des 20. Jahrhunderts (sowohl Foto- und Filmtheorie wie auch allgemeine Medientheorie).
Im Rahmen eines zweisemestrigen Pflichtmoduls Methoden werden die genannten Bereiche in den ersten zwei Semestern sowohl von den Antragstellern als auch von Gastprofessoren unterrichtet, die sich aus der Perspektive ihrer nationalen Forschungs- und Institutionstraditionen damit befassen. Die Methodenkurse werden jeweils von zwei Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen ausgerichtet.

Praxisbezug / Internationalisierung

Im dritten Semester findet der Aufenthalt an einer ausländischen Universität statt.

Eine besonders intensive Betreuung kann an einem der Studienorte garantiert werden, mit denen der Masterstudiengang im Rahmen des Internationalen Netzwerks für Kunstgeschichte eine feste Partnerschaft unterhält, insbesondere in Paris und in Pisa. An beiden Standorten nehmen Spitzenuniversiäten und Forschungsinstitute an der Lehre teil.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit:  
Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.  
 
Gesamtkosten ca.: 2000 €  
 
Zugangsvoraussetzung ist ein Studienabschluss oder mindestens 6 Fachsemester in relevanten Fächern.

Sprachen

Auslandsaufenthalt: verpflichtend
  Für die Dauer des 3. Semesters, eventuell sogar des gesamten zweiten Jahrs, gehen die Studierenden ins europäische Ausland, wo sie auf Hochschullehrer treffen, die mit dem Studiengang seit Jahren eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Durch Professoren, Dozenten und Koordinatoren wird ein intensives Mentoring sichergestellt. Die Studierenden wachsen außerdem in das Internationale Netzwerk für Kunstgeschichte hinein, das mannigfaltige europäische und nordamerikanische Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen verbindet. Bereits während des Studiums ist ein Besuch der Internationalen Frühjahrsakademie vorgesehen, die bisher in Paris, München, Frankfurt, Cortona, Lausanne, Eichstätt und Giverny getagt hat.

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Der Anbieter

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ist die einzige katholische Universität im deutschen Sprachraum. Und sie ist alles anderes als eine Massenuniversität.

Gelegen in einer beliebten Urlaubsregion, dem Naturpark Altmühltal, bietet die KU ihren derzeit 4.500 Studierenden die Vorteile einer kleinen und überschaubaren Universität. 120 Professoren, mehr als 200 wissenschaftliche Mitarbeiter und zahlreiche Dozenten vor allem aus der Praxis garantieren eine hervorragende Betreuung der Studierenden. Persönliche Kontakte zu den Professoren und Dozenten ergeben sich auf dem Campus wie von selbst.

Die KU ist an zwei Standorten vertreten: Eichstätt und Ingolstadt. In Eichstätt sind sieben Fakultäten angesiedelt, in Ingolstadt hat die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ihren Sitz. An beiden Orten sind Hörsäle, Mensa, Rechenzentrum und Bibliothek nur einen Steinwurf voneinander entfernt.

Studieren in Eichstätt

Eichstätt und der Naturpark Altmühltal sind wichtige Anziehungspunkte für Fahrradurlauber, Kletterer, Kanuten und Fossiliensammler. Die Kleinstadt zwischen München und Nürnberg bietet eine barocke Kulisse mit südländischem Flair – kombiniert mit moderner und vielfach prämierter Architektur. Ein barocker Park im Herzen des Campus und die an grenzende Altmühlaue sind das „grüne Wohnzimmer“ der KU.

Ingolstadt – der Standort der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät – gehört zu den jüngsten Großstädten Deutschlands und zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen. Das Stadtbild Ingolstadts ist von seiner Geschichte als Herzogssitz und Sitz der ersten bayerischen Landesuniversität geprägt.

Studienberatung und Information

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Ostenstraße 26
85072 Eichstätt
Deutschland
+49 (0) 8421/93-0
+49 (0) 8421/93-1796
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