Master of Engineering im Brandschutz
- Anbieter:
- EIPOS GmbH
- Ort, Bundesland, Land:
- Dresden, Sachsen, Deutschland
- Typ:
- Berufsbegleitend
- Abschluss:
Master M.Eng.
- Dauer:
- 4 Semester
- Master Abschluss:
- M.Eng.
- Dauer:
- 4 Semester
- Master Abschluss:
- M.Eng.
- Dauer:
- 4 Semester
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Das Master Programm Master of Engineering im BrandschutzMit Beginn der 1990er Jahre sind in fast allen Bundesländern Deutschlands neue Bauordnungen mit dem Ziel der Vereinfachung des Verfahrens- und materiellen Baurechts eingeführt worden. Dieses Ziel soll durch eine Reduzierung der Kontrolltätigkeit des Staates, verbunden mit einer höheren Eigenverantwortung des Bauherren, erreicht werden. Das bedeutet einerseits, dass der Bauherr einen Experten mit der Erstellung des Brandschutzkonzeptes beauftragen muss und andererseits im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens Prüfaufgaben auf private, staatlich anerkannte Sachverständige übertragen werden.Für Architekten und Ingenieure ergibt sich daraus ein neues Betätigungsfeld, das Spezialkenntnisse erfordert. Die Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren an deutschen Universitäten und Hochschulen berücksichtigt die interdisziplinären Aspekte des Brandschutzes bisher zu wenig und sie befähigt auch in den Vertiefungsrichtungen in der Regel nicht dazu, Brandschutzkonzepte genehmigungsfähig zu erarbeiten. Der berufsbegleitende Aufbaustudiengang wird seit 2003 bei EIPOS in Dresden durchgeführt Bis 2012 in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz, seit 2013 im Verbund der Technischen Universität Dresden AG. Mehr als 140 Absolventen dieses Studienganges wenden das erworbene Wissen in der Selbstständigkeit oder in einer angestellten Berufstätigkeit in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung an. Einige sind heute auch als staatlich anerkannte Sachverständige bzw. Prüfingenieure für Brandschutz tätig. Ziel ist es, die Ausbildungslücke im Brandschutz zwischen dem Studium der Architektur, des Bauingenieurwesens sowie anderen Ingenieurdisziplinen und den Anforderungen der Baupraxis zu schließen und mit einem international anerkannten akademischen Abschluss (Master of Engineering Vorbeugender Brandschutz) zu dokumentieren. |
Berufsfeld / ZielpublikumDer Masterstudiengang wendet sich an Ingenieure aus dem breiten Spektrum der am Bau Beteiligten. Er schließt die Ausbildungslücke im Brandschutz zwischen dem Studium der Architektur, des Bauingenieurwesens sowie anderer Ingenieurdisziplinen und den hohen fachlichen und persönlichen Anforderungen an sachkundige Ingenieure für Brandschutz entsprechend den gesetzlichen und berufsständischen Anforderungen. |
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Schwerpunkte / CurriculumDer Studiengang umfasst 11 systematisch aufeinander aufbauende Module. Ausgehend von der Vermittlung ingenieurtheoretischer und bauordnungsrechtlicher Grundlagen werden die Schwerpunkte baulicher, technischer, abwehrender und organisatorischer Brandschutz ausführlich behandelt. Hier werden die Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereiche aller am Bau Beteiligten aufgezeigt und die Anforderungen der Berufspraxis reflektiert.Inhalt Der Master-Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von 4 Semestern. Studienbeginn ist jeweils das Wintersemester. Inhaltlich ist der Studiengang in 11 Module gegliedert. Von diesen Modulen sind 9 Module in Form von jeweils einer Präsenzwoche zu erbringen. Das 10. Modul umfasst eine studienbegleitend zu erstellende Projektarbeit und das 11. Modul beinhaltet die Bearbeitung einer Masterarbeit und deren Verteidigung. Modul 1: Brandrisiko, Brandsicherheit, Brandschäden - Naturwissenschaftliche Grundlagen, Brandentstehung, Explosionslehre, Thermodynamik und Strömungslehre - Risiko- und Sicherheitsbetrachtungen - Brandursachen und Brandschadenesbewertung - Bauordnungsrecht - Grundlagen - Umsetzung grundlegender Anforderungen im Brandschutzkonzept Modul 2: Baukonstruktiver Brandschutz - Brandverhalten und Klassifizierung von Baustoffen, Bauprodukten und Bauarten - Brandschutz im Massivbau, Stahlbau, Holzbau, Trockenbau - Statik für den Sachverständigen - Brandschutzbemessung nach EC - Architektonischer Entwurf - Grunprinzipien für Brandschutznachweise Modul 3: Anlagentechnischer Brandschutz - Löschmittel, -effekte und -verfahren - Arten, Aufbau, Funktion und Konzipierung von Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, Rauch - und Wärmeabzugsanlagen, Rauchschutz- druckanlagen und Löschanlagen - Wechselwirkungen und Vernetzung - Fachexkursion: Komplexe Anlagentechnik Modul 4: Abwehrender und organisatorischer Brandschutz - Organisation und Verantwortung der Feuerwehren - Methoden und Mittel für wirksame Rettungs- und Löscharbeiten - Löschwasserversorgung und -rückhaltung - Spezielle Brandschutzbereiche (Radioaktivität, biologische Arbeitsstoffe) - Fachexkursion: Berufsfeuerwehr Dresden - Betriebliches Brandschutzmanagement Modul 5: Gefahrenschwerpunkte und Brandschutzkonzepte - Erstellung und Bewertung schutzzielorientierter Brandschutzkonzepte für Sonderbauten (Verkaufsstätten, Beherbergungs- und Versammlungsstätten, Kindergärten und Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime, Brandschutz in Verkehrsanlagen) - Brandschutz im Bestand - Brandschutztechnische Prüfung - Kompensationen und Abweichungsmanagement Modul 6: Brandschutz in der Gebäudetechnik - Technisches Regelwerk und konstruktive Ausbildung von Gebäude- und Sicherheitstechnik - Brandschutztechnische Anforderungen an Leitungs- und Lüftungsanlagen, Systemböden, Leitungen für medizinische Gase - Schwachstellen und Schadensanalyse - Dokumentation und Mängelmanagement - Brandschutzkonzepte in der TGA - Prüfung und Abnahme sicherheitstechnischer Anlagen Modul 7: Brandschutzingenieurwesen - Grundlagen für Brandsicherheitsnachweise - Brandszenarien und Brandsimulationsmodelle - Methoden udn Berechnungen zur Brand- und Rauchausbreitung - Evakuierungsberechnungen - Anwendung ingenieurmäßiger Verfahren von der Handrechnung bis zur Anwendung spezieller Software Modul 8: Planung, Ausschreibung und Ausführung von Brandschutzmaßnahmen - Brandschutz während der Bauphase - Objektüberwachung und Fachbauleitung - Kalkulation, Vergabe und Abrechnung - Gewerkeübergreifendes Qualitätsmanagement - Explosionsschutzmaßnahmen - Arbeits- und Gesundheitsschutz Modul 9: Versicherung, Haftung und Sachverständigenwesen - Haftungsstrukturen aus öffentlich-, straf- und zivilrechtlicher Sicht - Haftpflichtversicherung und Sachversicherungen - Sachverständige nach Bauordnungsrecht - Gestalten kommunikativer Situationen: Anfertigungen wissenschaftlicher Arbeiten, Präsentation von Arbeitsergebnissen Modul 10: Projektarbeit und Kolloquium Studienbegleitende Hausarbeit: Brandschutzkonzept für einen Sonderbau (mind. Gebäudeklasse 5) Modul 11: Masterarbeit und Kolloquium Wissenschaftliche Abschlussarbeit mit hohem Praxisbezug In den Präsenzwochen finden Vorlesungen, diskussionsoffene Seminare, Gruppenarbeiten, Demonstrationsexperimente und Exkursionen statt. Das Dozententeam setzt sich ausgewiesenen und kompetenten Fachleuten der Praxis und Wissenschaft zusammen, die nach Kriterien wie Fachwissen, pädagogische Befähigung und Berufserfahrung ausgewählt und berufen werden. Für die Studenten ist der persönliche Kontakt zu den Dozenten und auch zu den Mitstudenten sehr wertvoll. Die wissenschaftliche und zugleich praxisorientierte Ausrichtung, Aktualität und Weiterentwicklung des Studienganges wird durch die beratende Tätigkeit des wissenschaftlichen Beirates sichergestellt. Für das Selbststudium zur Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie eine gründliche Prüfungsvorbereitung stehen umfangreiche klassische und elektronische Medien zur Verfügung. Neben den Seminarunterlagen erhalten die Studenten obligatorisch ergänzende Fachliteratur sowie diverse Informationsmöglichkeiten, z. B. Bibliothekszugang mit Fernleihe und Normenrecherche, Nutzung des virtuellen EIPOS-Campus mit Übungsaufgaben, Beispielprojekten, und aktuellen organisatorischen Informationen. (Änderungen vorbehalten) |
Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen |
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| Berufsbegleitend: | |||||
| Studienplätze: | 25 | ||||
| Bewerber: | k.A. | ||||
| Gesamtkosten ca.: | € 14.200 | ||||
| Studiengebühren: In dieser Gebühr sind eingeschlossen:
Die Studiengebühr ist zu Studienbeginn fällig. Eine Zahlung in Raten pro Semester oder pro Monat ist ohne Aufschlag möglich. In diesem Fall wird ein verbindlicher Ratenplan schriftlich vereinbart. Zulassungsvoraussetzungen: Studienbeginn: Studienbeginn ist jeweils das Wintersemester. Nächster Starttermin: 07. 10. 2013 |
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Sprachen |
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| Unterrichtssprache: | Deutsch |
| Auslandsaufenthalt: | nicht möglich |
Der AnbieterSeit 1999 führt EIPOS in Kooperation mit reputierten deutschen und europäischen Hochschulen berufsbegleitende Master-Studiengänge durch, welche innerhalb von 2 Jahren zu einem anerkannten akademischen Abschluss führen. Mit maximal 25 Teilnehmern pro Jahrgang orientiert sich das Institut auf eine individuelle, effiziente und praxisorientierte Wissensvermittlung.Neben Teilnehmern aus Deutschland wurden inzwischen auch Führungskräfte aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg, der Tschechischen Republik, Italien, den USA und China in die Studiengänge eingeschrieben. EIPOS fokussiert für die Master-Studiengänge zudem auf die Akkreditierung bzw. Anerkennung der Abschlüsse durch die jeweils maßgeblichen Akkreditierungsgesellschaften und Fachverbände. |
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Studieren in DresdenDresdenWeiterbildung bei EIPOS Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH ist zugleich Aufenthalt in einer wunderbaren Stadt. Ein Besuch bei EIPOS führt in den Stadtteil Blasewitz im Osten der Stadt mit seinem vornehmen Villen unweit des Elbufers. Dort ist der Sitz des Vereins in einer Jugendstilvilla, attraktiv gelegen zwischen Elbe und Waldpark. Hier verbindet sich eine stilvolle Atmosphäre mit zeitgemäßem Komfort für effizientes Studieren. Zentrumsnah und verkehrsgünstig gelegen, stehen EIPOS weitere, moderne Seminarräume zur Verfügung. Dresden - dast ist die Stadt von Semperoper und Frauenkirche, von Raphaels Sixtinischer Madonna und den Königlichen Schätzen des Grünen Gewölbes in den 450-jährigen, weltbekannten Staatlichen Kunstsammlungen. Dresden - das ist Elbflorenz, gelegen an der einzigartigen innerstädtischen Elbauenlandschaft, umgeben von Sächsischer Schweiz, Osterzgebirge und Lausitzer Bergland. Dresden - das ist die "Stadt der Wissenschaften 2006" mit der renommierten Technischen Universität, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, elf Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, drei Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, fünf Instituten der Leibniz-Gemeinschaft, einem Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einem BioInnovationsZentrum, einem Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien sowie einem Technologie-Zentrum. Dresden ist eine wunderbare Stadt. Krems Die Stadt an der Donau liegt in der Wachau, einem der schönsten Flusstäler Europas. Ihre Strassen, Gassen und Plätze lassen die mehr als tausendjährige Vergangenheit bis heute lebendig erscheinen. Überall sind geschichtsträchtige Kirchen, Klöster, Bürgerhäuser und Wehrbauten zu finden. In Verbindung mit einem vielfältigen, zeitgenössischen Kunst- und Kulturangebot entstand in Krems ein ganz besonderes Flair mit großer Innovationskraft. Die hohen Investitionen im Bildungsbereich der letzten Jahre brachten zusätzlich eine Internationalisierung in die Stadt, die Studierende aus der ganzen Welt anlockt. Und ob Shopping in der Altstadt, Entspannen in den Cafés, Pubs und Restaurants oder Mountainbike in den Weinbergen – die zahlreichen Möglichkeiten außerhalb der Bildungseinrichtungen bieten ausreichend Gelegenheit zur Kontaktpflege mit den Mitstudierenden. |
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